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10. Hanami – Con Meets Festival


Was zeichnet eine gute Convention aus? Bei einer Umfrage würden sich vermutlich die Geister scheiden, doch eines ist sicher: Kann eine Convention ihr zehntes Jubiläum feiern, kann sie ja nun wirklich nicht schlecht sein.

Deswegen freuen wir uns auch sehr euch verkünden zu dürfen: Das Kirschblütenfest in Ludwigshafen findet dieses Jahr zum zehnten Mal statt.

Ein jeder ist eingeladen am 09. und 10. Mai 2015 dieses Jubiläum im Pfalzbau in Ludwigshafen mitzufeiern.

Zu bieten hat die Hanami - wie jedes Jahr - ein buntes Programm rund um Manga, Anime, Games und Japan im Allgemeinen. Von Cosplay über Bühnenshows bis hin zu Wettbewerben und Q&A-Panels ist für jeden Besucher etwas dabei.

Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt Dank des jährlichen Maid Cafés und dem hauseigenen Catering des Pfalzbaus.

Als Ehrengäste der Hanami 2015 wurden unter anderem die Musicacts 'K- ble Jungle ', 'The Asterplace' und 'Loverin Tamburin' sowie die Synchronsprecher Beate Pfeiffer, Rieke Werner und Birte Baumgart angekündigt.

Für alle Lernbegeisterten bieten außerdem Workshops in Bereichen wie zum Beispiel Synchronisation, Kalligraphie und Cosplayfotografie die Möglichkeit sich neues Wissen anzueignen.


Auch der alljährliche Bring'n Buy-Shop wird wieder vertreten sein und somit wird einem die Chance geboten sein finanzielles Polster wieder etwas aufzubauen um es an den vielen Verkaufsständen wieder zu schmälern.

Erstmals findet dieses Jahr mit der 'Hanami-Rallye' eine großangelegte Schnitzeljagd durch de nahegelegene Rheingalerie statt. In Zusammenarbeit mit dem Ostasieninstitut Ludwigshafen gibt es dabei mehrere Preispakete zu gewinnen.

Wir freuen uns auf ein großes Fest und hoffen, ein paar bekannte Gesichter wieder zu sehen.

Weitere Infos wie Öffnungszeiten und Eintrittspreise findet ihr wie immer auf www.hanami-ludwigshafen.de

Text und Fotos: C. und S. Stahl
Hanamilogo



Das war die Connichi 2013

Freitag der 13.; was macht man an einem Tag, an dem bekanntlich alles schiefzugehen droht? Man geht auf eine Convention und schaut, welch großes Unglück über alle Besucher hereinbrechen wird. Es fanden sich auch genug mutige Menschen, die der diesjährige Connichi beiwohnen wollten und so wurde es rund um das Kongress Palais in Kassel drei Tage lang wieder kunterbunt.
Aus ganz Deutschland und auch aus dem nahegelegen Ausland fanden sich Japanfans, Mangabegeisterte, Cosplayer und Animefreunde ein, um das Programm der Con zu erleben, welches sich als vielfältiges Potpourri erwies.

Von Filmvorstellungen und Workshops über Frage-/Antwortpanels mit japanischen Ehrengästen bis hin zu Bühnenperformances in mehrere Richtungen, wurde einem alles geboten.
Doch wie anfangs schon erwähnt, war Freitag der 13. und dieser machte leider auch vor der Connichi nicht halt, was dazu führte, dass das Filmprogramm in den Videoräumen aufgrund eines Festplattenschadens improvisiert werden musste und das Programmheft für die Besucher erst am Samstag geliefert wurde. Doch das tat dem Conventiontreiben und dem Flair, den eine solche Veranstaltung versprüht, keinen Abbruch.

So fanden wir uns recht schnell in den großen Verkaufsräumen wieder und besahen uns das große Angebot der vielen Stände. Egal ob man neu erschienene Mangareihen, Zeichenmaterialien oder Merchandise, japanische Importwaren, Musik und Videospiele, Sammlerfiguren oder Cosplayzubehör suchte - man fand mit Sicherheit genug, für das man sein Geld ausgeben konnte.
Positiv für all diejenigen, die im Vorverkauf kein 3-Tages-Ticket mehr ergattern konnten und dennoch vor Ort waren: Es gab auch einen Händlerbereich der die gesamte Conzeit über frei zugänglich war und somit allen Conbesuchern die Möglichkeit bot, ihre Privatsammlungen zu erweitern.

Bei den vielen Programmpunkten und Workshopangeboten fiel es schwer sich zu entscheiden, konnte man doch nicht überall sein. Das Angebot reichte von Go-Spieltischen und Konsolengames über verschiedenste Workshops (wie zum Beispiel Nähen für Anfänger, Bildbearbeitung, Waffen-/Rüstungsbau, Perückenstyling, u.v.m) bis hin zu Theaterstücken und Musikdarbietungen. Auch eine Lolitamodenshau wurde präsentiert und der 'Blaue Saal' in dem sie stattfand war nach Öffnung der Türen innerhalb von nur zwei Minuten vollends belegt. Kein Wunder, bekam man doch wunderschöne Kleider zu Gesicht, die musikalisch untermalt von den Models präsentiert wurden. Das anschließende Panel stellte die Lolitamode genauer vor, erklärte die einzelnen Stile und die Besonderheiten die zur Lolitafashion gehören.

Ebenfalls bis auf den letzten Platz gefüllt war am Sonntag der Gemeinschaftssaal in dem das Frage- und Antwortpanel mit den Machern von Neon Genisis Evangelion stattfand. Neben der Vorstellung einer von ihnen produzierten Werbung für den Sektherrsteller Don Perignon wurde unter anderem auch das neuste Projekt der Gainax Studios vorgestellt: Eine Animeadaption des Manga „Tokurei Sochi Dantai Stella Jo-Gakuin Kōtō-ka C3-Bu“ (Special Measures Unit: Stella Girls' Academy High School's C3 Club). Dieser handelt von High School Mädchen, die sich in Survivalgames mit Soft Air-Waffen im Wettstreit befinden.
Im Anschluss an die Neuvorstellung wurden Publikumsfragen beantwortet und es war nicht verwunderlich, dass auch Fragen zu Neon Genisis Evangelion dabei waren. Eine Frage, die vermutlich den meisten Fans dieser Produktion auf dem Herzen lag: Wird es eine Blu ray-Version der älteren Produktionsreihen geben? Die Antwort fiel wenig erfreulich aus, denn es wurde erklärt, dass aufgrund der geringen Qualität (es wurde auf 16 mm aufgenommen, anstatt wie sonst üblich auf 35 mm), eine digitale Nachbearbeitung nicht wirklich vielversprechend und eine Blu ray-Auflage somit nicht wirklich sinnvoll sei. Nicht weniger enttäuschend viel die Nachricht aus, dass innerhalb der nächsten zwei Jahren die komplette Reihe von Neon Genisis Evangelion sein Ende finden soll.
Doch dafür werden neue Animeserien entstehen und sie scheinen vielversprechend zu sein, so wie man es von Gainax auch nicht anders erwartet. Anschließend konnte man sich, nach einem Raumwechsel, auch noch Autogramme der Ehrengäste sichern.

Ein anderer Programmpunkt war das Theaterstück von Imitari, eine Cosplay-Theatergruppe, die ein eigenes Stück aufführten, welches sich um den Anime „Chihiros Reise ins Zauberland“ dreht.
Mit witzigen Dialogen und durchchoreographierten Tanzeinlagen unterhielte die Theatergruppe die Zuschauer.

Anderen Highlights der Connichi waren unter anderem die Konzerte von Shuhei Kita und Nagareda Project sowie die Vorentscheide zur Deutschen Cosplay Meisterschaft und World Cosplay Summit (internationaler Cosplaywettbewerb).

Wer sich zwischendurch eine Pause gönnen oder neue Kraft tanken wollte, hatte dazu die Möglichkeit bei einem der Essensstände seine Batterien wieder aufzuladen.

Das war ein kleiner Einblick in die Connichi 2013. Natürlich gab es noch viel mehr zu entdecken, doch durch die großen Räumlichkeiten liefen einige Programmpunkte parallel ab und einige Säle waren so gut besucht, dass schon nach kurzer Zeit nicht ein Platz mehr verfügbar war. Ein weiteres Zeichen für die Beliebtheit dieser Convention, die hauptsächlich von ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellt wird.

Wir danken für die Möglichkeit dieses Event besucht haben zu dürfen und hoffen euch hier einen interessanten Ausschnitt präsentiert zu haben.


Text: C. Stahl
Bilder: S. Stahl

Das war die Hanami 2013

Es war wieder soweit und Kaleidoskop war einmal mehr für euch vor Ort: Die Hanami 2013 ist vorbei und wir waren und sind es noch... begeistert.

Lange hat es gedauert, doch nach all den Jahren scheint die Organisation der Hanami in Ludwigshafen endlich an dem Punkt angekommen zu sein, an dem die Besucher nicht mehr ständig entgeistert die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ein Stoßgebet gen Himmel schicken wollen.

Zum ersten Mal seit langem erwarteten uns keine ewig andauernden Warteschlangen (die vorbestellten Tickets wurden erstmals im Vorfeld versandt und die Eintrittskarten wurden nicht mehr personalisiert, was sowohl bei der Kartenausgabe als auch beim Einlass selbst eine enorme Zeitersparnis bedeutete), ein Händlerangebot wie es in der Art auf der Hanami noch nicht zu finden war und auch das Workshop- sowie das Bühnenprogramm wirkten durchdachter, als noch vor einem Jahr.

So beehrte beispielsweise Toru Weber die Hanami mit seinem Können als
Pianist und eroberte die Herzen der Zuhörer mit den Melodien bekannter japanischer Zeichentrickfilme und Videospiele.
An dieser Stelle muss leider jedoch auch zur Sprache kommen, was uns negativ aufgefallen ist – das Verhalten einiger Conventionbesucher: Während sich die Organisation der Hanami stetig zu verbessern versucht und dies auch verwirklicht, scheint sich ein Teil der Besucher darin zu üben die Programmpunkte gezielt zu stören. Da wird schon gerne mal mit laut klingelnden Glöckchen durch die Gegend gerannt oder lautstark aus Plastikflaschen getrunken, während das Stück noch gespielt wird, statt bis zu den Spielpausen zu warten. Von dem ewigen Getuschel und störendem Handyklingeln will man gar nicht erst anfangen. Doch allen Störfaktoren zum Trotz war die Darbietung von Toru Weber ein unvergessliches Hörerlebnis. Der junge Pianist spielt mit solch einer Leidenschaft, dass man die Klangwelt der dargebotenen Stücke einfach genießen musste.
Direkt im Anschluss konnte man bei Shinji Schneiders neuem Programm 'Just Married' seine Lachmuskeln trainieren und erfuhr, wie man eine wunderbar chaotische Hochzeit überlebt und dabei seinen Humor nicht verliert.

Einen anderer Programmpunkt auf der Bühne des Festsaals waren Loverin Tamburin. Die Musikgruppe ist vor allem durch die Soundtracks diverser Animes bekannt. Der Auftritt war bunt und verbreitete gute Laune im gesamten Konzertsaal. Der Wirbelwind von Sängerin vereinnahmte das Publikum und der Bassist wirkte ein wenig lustlos, was dem Ganzen jedoch keinen Abbruch tat.

Besonders angenehm fielen uns die zahlreich vorhandenen Händlerstände auf. Das Angebot war riesig im Vergleich zu den vorherigen Jahren und der Aufbau und die Anordnung der Stände waren deutlich optimiert worden. Man fand einfach alles was das Animefan-, Mangafan-, Cosplayer- und/oder Gamerherz höher schlagen lies. Von DVD's und Manga über Perücken und Kontaktlinsen in allen möglichen Farben, bis hin zu Spielen und Sammelfiguren.

Wer sich von einer ausgedehnten Shoppingtour durch die Händlerzelte, vom Karaokesingen oder von der Action im Gamesroom ausruhen wollte, hatte im oberen Stockwerk reichlich Gelegenheit dazu. Neben dem Maid Café bot auch der Pfalzbau selbst die Möglichkeit, sich bei Kaffee, Erfrischungsgetränken und Kuchen/Muffins ein wenig zu entspannen. Wer es lieber etwas wärmer wollte, konnte sich im Außenbereich mit Pommes, Würstchen, Frikadellen oder asiatischen Leckereien verwöhnen lassen. Sitzgelegenheiten gab es in beiden Fällen zu genüge, sofern das Wetter es zuließ, dass man sich länger draußen aufhalten wollte.

Natürlich war das noch längst nicht alles, was die Hanami zu bieten hatte. An beiden Tagen konnte an diversen Workshops teilgenommen werden. Wir selbst besuchten zwei davon. Zum einen nahmen wir am Rüstungsworkshop teil, in dem man sehr anschaulich erklärt bekam auf was man so alles achten muss, wenn man eine Cosplayrüstung gestalten möchte, die mehr als nur die Hinfahrt auf die Convention aushält und wie man sie optisch aufmöbelt, damit sie so real wie möglich aussieht. Der zweite Workshop war der zur Tradition gewordene Yaoi-Workshop, der dieses Jahr um Längen gesitteter zuging, als es im letzten Jahr der Fall war. Dies dürfte nicht zuletzt daran gelegen haben, dass es dieses Mal keine geplanten Livemodels gab.
  
Alles in Allem muss man sagen, dass die diesjährige Hanami die beste seit langer Zeit war. Hier und da gibt es sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten (geschlossene Türen während einer Darbietung im Festsaal zum Beispiel), doch wir empfanden die Ludwigshafener Convention schon lange nicht mehr so ansprechend wie dieses Mal. Bitte weiter so, dann können wir uns noch viele Jahre immer wieder auf einen wunderbaren Start in die Consaison freuen.

Text und Bilder: C. u. S. Stahl

Connichi 2013 - Kassel Wird Bunt

Vom 13.-15.09.2013 ist es wieder soweit: In Kassel wird es bunt auf den Straßen, denn die alljährliche Connichi hält wieder Einzug ins Kongress Palais. Der Animexx e.V. lädt alle Mangafans, Japanfreude, Cosplayer und Kulturinteressierte ein, ein Wochenende voller Spaß, Spannung und Erlebnisse in Kassel zu verbringen.

Die Convention ist aus Kassel schon nicht mehr wegzudenken und aus ganz Deutschland pilgern die Freunde der japanischen Unterhaltung und Kultur in das Kongress Palais.

Neben den zahlreichen Verkaufsständen, die alles an Merchandise zu bieten haben was das Fanherz höher schlagen lässt, finden zahlreiche Workshops rund um Manga, Anime und Japan im Allgemeinen statt. Mehr dazu wird in den nächsten Wochen und Monaten auf der offiziellen seiten der Connichi erscheinen.

Doch was wäre die Connichi ohne das gewisse Extra in Form der jährlich wechselnden Ehrengästen: letztes Jahr gaben sich unter anderem die beiden Mangaka Hinako Takanaga und Ayano Yamane die ehre und beglückten die Anhänger ihrer Werke mit Signierstunden und einem Frage- und Antwortpannel. Dieses Jahr darf man sich zum Beispiel auf das Duo GuiltPleasure (bestehend aus Zeichnerin TogaQ und Autorin Kichiku Neko) freuen sowie auf Yasuhiro Irie, der an zahlreichen Animeprojekten u. a. als Animationsdirektor mitwirkte.

Als musikalische Ehrengäste wurden nun Shuhei Kita und Nagareda Project angekündigt, durch die
nicht nur Freunde der Animetitelmusik auf ihre Kosten kommen werden.


Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz und so wird man auf dem Gelände genug Möglichkeiten finden um sich zu stärken, bevor der nächste Workshop, Showact oder Shoppinggang ansteht.

Wer nun Lust bekommen hat, die Veranstaltung zu besuchen, sollte sich mit dem Ticketkauf ranhalten, denn die Karten sind erfahrungsgemäß sehr begehrt und rasch ausverkauft.

Mehr Informationen rund um die Connichi findet ihr hier.

Text und Foto: C. Stahl
Logo: Connichi.de

Ist denn schon wieder Hanami?

Die Antwort auf die obige Frage ist einfach: Ja natürlich!

Der Mai steht bald schon wieder vor der Tür und klopf an um die Sonne vollends wieder nach Deutschland zu bringen; im Schlepptau hat er gleich auch noch die mittlerweile zur Ludwigshafener Tradition gewordene 'Hanami'.

Am 04.05. und 05.05. diesen Jahres wird sich der Pfalzbau in Ludwigshafen wieder mit bunten Massen füllen. Mangafans, Japanfreunde, kulturell Interessierte, Cosplaybegeisterte und neugierige Zuschauer treffen aufeinander und bekommen zwei Tage lang Japan in allen Variationen.

Die Händler, die einem alles Mögliche von Manga über DVD's, Konsolenspiele und Merchandise über Klamotten und Cosplayzubehör zu Artbooks und japanischen Süßigkeiten alles verkaufen, die Workshops und die Ehrengäste machen die Hanami jedes Jahr zu einem großartigen Event, das für viele Fans der Szene schon nicht mehr wegzudenken und zum Pflichtprogramm im Frühling geworden ist.

Die diesjährigen Highlights stellen sicherlich Pianist "Toru Weber" und die japanische Band "Loverin Tamburin" dar, deren Auftritte das vielfältige Rahmenprogramm aus bestehend u.a. Games, Karaoke und Shoppingmöglichkeiten abrunden sollen.
Besonders den Besuchern der J-Con sollte der Name "Toru Weber" ein Begriff sein. In den letzten Jahren war er ein gern gesehener Gast der saarländischen Convention und begeisterte die Zuhörer mit einem Medley aus bekannten Videospielsoundtracks.

Wer Interesse an der Con hat sollte sich sputen, die Tickets sind erfahrungsgemäß schnell ausverkauft.
Mehr Infos bekommt ihr auf. www.hanami-ludwigshafen.de

Text u. Bilder C.Stahl

Hanami 2012 – Sieben Jahre Buntes Treiben


Zum siebten Mal öffnete Ludwigshafen am 5. und 6. Mai seine Pforten für die alljährliche Hanami, das Kirschblütenfest. Für viele Besucher der Convention gehört es schon längst zur Tradition: Anfang Mai färbt sich sich ein Teil Ludwigshafens bunt und widmet sich vollkommen dem fernöstlichen Charme. Durch den steigenden Beliebtheitsgrad des Events, wurde jedoch der Platz in der Stammlocation 'Das Haus' zunehmend zu gering und so sattelte die Veranstaltung um. Die bunte Horde von Manga- und Animeliebhabern, Cosplay- und Japanfans traf sich dieses Jahr im Pfalzbau um ein ganzes Wochenende lang japanisches Flair zu genießen.

 So viel zur Theorie und auf in die Praxis.

Vorab etwas zu den Rahmenbedingungen und der höheren Gewalt auf dieser Convention. In den letzten Jahren waren zu wenige Sitzgelegenheiten auf dem Außengelände stets ein Problem gewesen, so dass einem meistens keine andere Wahl blieb, als seine Kleider und zum Teil auch teuren, sowie mit viel Mühe genähten Cosplays dem rauen Asphaltboden auszuliefern. Mit dem größeren Gelände kam auch die Umstrukturierung und so durfte man neben dem großen Händlerzelt für allerlei Manga-, Anime- und Gamesmerchandise auch eine ganze Reihe Biergarnituren bestaunen. Dass die Nutzung derselben meist nur sporadisch in Anspruch genommen wurde, verdankte man wohl Ryujin (Drachen- und Wettergott, Herrscher über Donner und Regen), der offenbar das Geschehen ausgiebig mitverfolgte. Kurz gesagt: Die diesjährige Hanami war die verregnetste, seit es diese Convention gibt. Allerdings können die Veranstalter noch nicht das Wetter beeinflussen und so war manch einer sicherlich erfreut über das langgestreckte Vordach des Pfalzbaus, unter dem man auch ohne Eintrittskarte nicht automatisch bis auf die Knochen durchnässt wurde.

Für alle, die noch ihre Tickets kaufen oder die vorbestellten Eintrittskarten abholen mussten, war dies jedoch nur ein geringer Trost. So erging es auch uns nicht besser als vielen anderen Conbesuchern und wir standen - im Verhältnis zu diesen sogar nur eine kurze halbe Stunde - im Regen an, um unsere Eintrittscodes an der Kasse in Empfang zu nehmen. Halb so wild, dachten wir uns noch, immerhin waren wir gut ausgerüstet mit Regenschirmen und nicht zu leicht bekleidet. Doch an der Kasse hieß es für uns erst einmal: Fehlanzeige, unsere Tickets wurden laut System bereits abgeholt. Nach einem ersten kurzen Schock wurde dann klar, dass sie bereits ausgedruckt für uns hinterlegt waren. Auch gut, dann eben rein in den Pfalzbau und dort die Karten sichern. Doch auch das war leichter gedacht als getan. Die netten Conhelfer wussten zwar alle irgendwie Bescheid, doch so richtig waren ihre Aussagen und Angaben dann doch nicht immer und so wies man uns an, uns in die nächste Schlange einzureihen. Eine weitere halbe Stunde später schickte man uns erneut weiter an einen Tisch, an dem man uns dann auch die Eintrittskarten aushändigte.

An dieser Stelle die erste Kritik an die Veranstalter: Nach sechs Jahren Conventionorganisation sollte es möglich sein, eine Koordination und Kommunikation auf die Beine zu stellen, die sowohl den Mitarbeitern als auch den Besuchern einen angenehmen und einigermaßen reibungslosen Einlass ermöglicht. Stellenweise drängte sich das Gefühl auf, dass die Kassen- und Einlassorganisation sich sogar im Vergleich zum letzten Jahr verschlechtert hatte. Es liegt außerhalb unseres Kenntnisstandes, was alles für die Veranstalter (un)möglich war, doch bei so vielen Eingangsmöglichkeiten, die der Pfalzbau zu bieten hat, hätte man sicher mehr Ein- und Ausgänge nutzen können, als es getan wurde.

Im Inneren des Gebäudes angelangt, fiel uns erst einmal der ungewohnte Freiraum auf, den man hatte, wenn man sich durch die Gänge bewegte. Keine dicht an dicht gereihten Stände, kein Vorbeidrängen an anderen Congängern, kein Geschubse und keine plattgetretenen Füße. Die Verkaufsstände sowie der Bring 'N' Buy-Bereich waren so platziert, dass das frühere Chaos rund um die angebotene Ware ausblieb. Es war geradezu angenehm, wie man an Verkaufsständen vorbei zum Karaokeraum schlendern konnte oder zum Gamesroom spazierte, ohne ständig angerempelt oder halb zerquetscht zu werden.
Auch die Räume, die für die Workshops wie zum Beispiel 'Arbeiten mit Fimo', 'Cosplaywaffen selber bauen' oder 'Kalligraphie' benutzt wurden, waren von den Räumlichkeiten her sehr gut gewählt, wobei dies vermutlich mehr an den Raumeigenschaften an sich, als an den Auswahlmöglichkeiten lag. Außerdem gab es dieses Mal statt einem kleinen Zelt, wie es letztes Jahr noch der Fall war, einen eigenen Karaokeraum mit Leinwand und Zuschauerplätzen, sehr zur Freude aller ambitionierten Sänger/innen.

Wer nicht seine eigenen Darbietungskünste veranschaulichen wollte, hatte in der oberen Etage im Festsaal die Option, die von anderen zu begutachten. Egal ob Cosplaywettbewerb oder die Lolitamodenschau, die Showgruppe 'Tsuki no Senshi' oder die traditionelle Mister und Miss Hanami Wahl, die Besucher wurden durchweg unterhalten. Ein Problem, das sich auf jeder Convention die wir bisher besuchten, offenbar nicht umgehen ließ, ist und bleibt die Technik. Sie wirkt oftmals mehr gewollt als gekonnt und so blieben übersteuerte Boxen, zu laute Musik und zu leise eingestellte Mikrofone auch dieses Jahr sehr prägnant in der Erinnerung.

Wer sich nach den lauteren Programmpunkten etwas Ruhe gönnen wollte, hatte gleich zwei spezielle Optionen zur Wahl, denn das Maid Café 'Maido no Kisetsu' und der Host Club 'Sweet Spice' boten ihren Service im oberen Bereich an und versorgten für wenig Geld ihre Kunden mit Kaffee, Kuchen, Cupcakes und Cocktails.

Ansonsten sei zu den Räumlichkeiten erwähnt, dass das obere Stockwerk durchaus noch etwas sinnvoller hätte genutzt werden können und ein paar Sitzgelegenheiten mehr abseits vom Maid Café und dem Hostclub wünschenswert gewesen wären. Es wirkte alles in allem doch ein wenig kahl und das nicht nur im oberen Bereich. Auch im Erdgeschoss mangelte es an der von den Vorjahren bekannten Dekoration, die die Hanami stets begleitete. Wie sich jedoch im Gespräch mit einigen Conhelfern herausstellte, war dies von Seiten des Pfalzbaumanagements nicht gestattet.

Ebenso fand die extreme Waffenregelung für die diesjährige Location nicht besonders viel Anklang. Selbst die hausinterne Security empfand diese als zu streng und fühlte mit den Cosplayern, die nicht einmal mit kleinen Pappmachée-Schildern das Gebäude betreten durften, ohne die Gebilde vorher beim Waffencheck abgeben zu müssen.

Das Highlight der Hanami 2012 sollte der erste Cosplayball sein, welcher für 8,00 € Extraeintritt zugänglich war. Voraussetzungen für den Besuch des Balls waren also der Besitz einer Eintrittskarte und die Einhaltung des vorher überall verbreiteten Dresscodes. Bei letzterem schieden sich offenbar die Geister. Wie genau es auf dem Ball aussah, können wir nicht berichten, jedoch sahen wir viele, wirklich viele Ballbesucher durch den Einlass gehen, die nicht dresscodegerecht gekleidet waren. Gummistiefel, Chucks und Sommerkleidchen entsprechen nicht den Standards der angemessenen Abendgarderobe, wurden aber ohne Diskussionen durchgelassen anstatt dass sie, wie im Vorfeld angekündigt, den Zutritt verwehrt bekamen. Diese Haltung konnten einige derjenigen, die sich wegen dem strengen Dresscode keine Ballkarte sicherten, nicht nachvollziehen und so blieb bei einigen Conventiongängern der bittere Beigeschmack, um einen schönen Abend betrogen worden zu sein.

Nun mag der Eindruck entstehen, dass die diesjährige Hanami entgegen derer in den Vorjahren an Qualität verloren und der Spaßfaktor gelitten hat. Nun gut, wir können nicht abstreiten, dass wir im Großen und Ganzen ein wenig enttäuscht waren. Angefangen bei den wesentlich teureren Tickets, nachdem letztes Jahr groß getönt wurde, dass der Locationwechsel keine Auswirkungen auf die Eintrittpreise haben würde, über die immer noch erschreckend mangelhaft organisierten Einlässe bis hin zum Nichteinhalten der eigenen Regel für den Cosplayball, sorgten das ganze Wochenende für immer wiederkehrende Momente des Missmutes. Dennoch bleibt die Hanami in Ludwigshafen einfach die Hanami. Eine Convention auf der man Gleichgesinnte trifft, shoppen geht, seinen Spaß hat und allerlei neue Bekanntschaften schließen kann. Und das ist es eigentlich, was diese Veranstaltung alljährlich doch wieder lohnenswert macht, auch wenn wir uns wünschen würden, dass im achten Jahr einige organisatorischen Probleme aus der Welt geschafft werden.

Text und Bilder: C. Stahl

Hanami 2012 - Bunter und größer als je zuvor

Angelehnt an die Tradition eines japanischen Kirschblütenfestes, lädt auch im Frühjahr 2012 wieder die „Hanami – Con meets festival“ nach Ludwigshafen am Rhein ein, dieses Mal in den Pfalzbau. Vom 05. bis 06. Mai können sich Fans der fernöstlichen Kultur, Manga und Animationen auf dieser zweitägigen Veranstaltung, welche die Aspekte einer Convention und eines japanischen Volksfestes vereint, treffen und gemeinsam einiges erleben.

Neben Aufführungen klassischer Aspekte der japanischen Kultur wie dem Taiko-Trommeln, verschiedener asiatischer Kampfsportarten und Schnupperkursen in z.B. der Bonsai-Zucht oder Origami, prägt auch die bunte Welt der Moderne das Ludwigshafener „Hanami“. Neben vielen anderen Möglichkeiten für Cosplayer, sich in ihren Kostümen zu präsentieren, findet hier wieder ein Vorentscheid der Deutschen Cosplaymeisterschaft (DCM) statt. Desweiteren wird eine Vielzahl von Workshops angeboten, ein japanisches Restaurant sowie ein den japanischen Originalen nachempfundenes Maid Café sorgen für das leibliche Wohl.

Besondere Highlights sind 2012 der große Japanische Markt auf dem Theaterplatz, die Hanami-Zeremonie und ein erstmalig stattfindender Kostümball.

Der Japanische Markt wird mit Festzelten und Pavillons den Theaterplatz in ein buntes Meer der Vielfalt verwandeln. Dort haben Besucher, auch ohne Eintrittskarte, die Gelegenheit durch Gastronomie, Spielbuden, eine Kampfarena, Aussteller, Händler und Verlage einen kleinen Eindruck in die Kultur Japans zu bekommen.

Nach dem großen Erfolg 2011 wird die Ludwigshafener Innenstadt auch im kommenden Mai wieder Schauplatz der einzigartigen „Hanami-Zeremonie“, einem Festumzug nach japanischem Vorbild mit prächtigen Verkleidungen.

Einen besonderen Abend und edlen Augenschmaus verspricht der erstmalig ausgerichtete Kostümball, der elegant und festlich den Samstagabend ausklingen lässt.

Mehr Informationen über die „Hanami“ finden Sie auf www.hanami-ludwigshafen.de

(Offizieller Pressetext)

J-Con 2011 | 26. und 27. November - Merzig

Am 26. und 27.11.2011 fand im saarländischen Merzig zum bereits fünften Male die J-Con, eine Convention zum Thema Manga, Anime und japanische Kultur, statt. 

J-Con 2011 - Wenn das Saarland japanisch wird...

Dieses Jahr startet zum nunmehr 5. Mal die J-Con in Merzig. Zwei bunte Tage voller interessanter, lustiger und informativer Unterhaltung stehen an und kein Manga-, Anime-, oder Japanfan sollte es verpassen, wenn die ca. 31.000 Seelengemeinde am 26. und 27. November zum großen Japanevent einlädt.

Bunt, bunter, Hanami 2011


Ist schon wieder ein Jahr vergangen? - Tatsache!
Es war wieder Hanami in Ludwigshafen, was heißt, dass ein ganzes Wochenende lang, vom 07.05.-08.05.2011, die Gegend um 'Das Haus' mit Jubel, Trubel und Heiterkeit bereichert wurde.

Hanami 2011 - Es wird noch bunter


Zum nunmehr 6ten Mal findet in Ludwighafen vom 07.-08. Mai 2010 die Hanami statt, eine Convention rund um Japan, Manga, Anime und Cosplay. Seit 2006 färben sich die Straßen rund um „Das Haus“ bunt, wenn Cosplayer ihre Fotoshootings abhalten, Mangafans sich über ihre Lieblingsreihen austauschen und andere, an japanischer Kultur interessierte, Leute sich treffen um das ‚Kirschblütenfest’ zu feiern.

AnimagiC 2010 - Deutschlands größte Convention fand vom 30.07 bis zum 01.08.2010 in Bonn statt

Am 30. Juli 2010 startete die zwölfte AnimagiC - die größte Manga- und Anime-Convention Deutschlands - und machte die Beethoven-Halle in Bonn für ein Wochenende zum Mittelpunkt der deutschsprachigen Cosplay- und J-Music-Szene. 
Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgte ein Großaufgebot an Stargästen und Bühnenprogrammpunkten dafür, dass den Besuchern in den Pausen zwischen den Shopping-Touren im großen Händler-Raum nicht langweilig wurde.

Hanami 2010 | 08.-09. Mai - Ludwighafen

Zum nunmehr fünften Mal lud das Hanami-Team alle Manga-, Anime- und Japaninteressierte in ‚Das Haus’ ein, um in Ludwigshafen am Rhein vom 8.-9. mai das Kirschblütenfest zu feiern. 
Dieses Jubiläum schraubte unsere Erwartungen etwas höher als sonst und sie wurden nicht enttäuscht.  

Das war die AnimagiC 2009 – Sommer, Sonne... Regenguss


Am Feitag, den 31. Juli, öffnete die Beethovenhalle in Bonn erneut ihre Pforten um Anime-, Manga-, J-Rock- und generell Japanbegeisterte für ein dreitägiges Event zu empfangen. Zum nunmehr elften Mal lud die AnimagiC ein und es war wie auch schon in den Jahren zuvor ein großer Erfolg.